Sonntag, 6. September 2009

Tapetenwechsel

Hallöchen!

Da bekommt man ja direkt ein schlechtes Gewissen, wenn man sieht wie viel die andren immer so schreiben. In diesem Sinne melde ich mich also mal wieder zu Wort, um nich ganz in Vergessenheit zu geraten.
In letzter Zeit ist nicht allzu viel passiert. Außer das die liebe Juliane zu ihrem Opairpapa gezogen ist und Cynthia und meine Wenigkeit in einem Hostel eine Straße weiter wohnen. Ich suche immer noch nach einer „geeigneten“ Arbeit, aber nach geschätzten 30 eigenhändigen und ca. 30 bis 40 online - Bewerbungen will mich immer noch niemand wirklich haben. Und alles was vielversprechend ist, steht erst nächste Woche an(Zum Beispiel Fahrradmechaniker, Grüße an Ole!=). Das heißt dann viele Interviews, die ein oder andre Probearbeit und DANN hoffentlich auch mal bissle Geld. Das hab ich mittlerweile nämlich dringend nötig, wenn man bedenkt, dass schon die Unterkunft runde 140 Dollar, also ca. 80 Euro die Woche kostet. Schade Matthias, aber ich such trotzdem bis zum Erbrechen weiter nach Jobs.


Mal davon abgesehen, dass man ohne Arbeit ja ziemlich viel Freizeit hat, die es zu füllen gilt, hab ich hier eine schöne Zeit. Mittlerweile wird das Wetter auch von Tag zu Tag besser, weshalb man sich auch einfach mal an den Strand legen kann um ein Buch zu lesen. Und um den Capu im angestammten Cafè kommt man auch nich mehr drum herum. Oder zumindest nur selten, weil das momentan der einzige kostenlose Zugang zum Internet ist.
Die City erreicht man hier aber ziemlich schnell mit der Bahn, kostet aber natürlich auch wieder Geld, angenommen man würde dafür zahlen:) Viel weiter raus aus Melbourne kommt man dann entweder mit dem Zug oder, (vielleicht ja bald) mit dem Auto.

So geschehen am Freitag. Da durfte ich nämlich zum zweiten Mal wieder die
unglaublich tolle und intensive Gastfreundschaft von Peggys Pflegeeltern genießen. Dieses Mal sind wir an die nordöstliche Küste, unweit von Melbourne gefahren. Das Ziel hieß Cape Schanck, in der Nähe von Phillip Island, wo es sehr viele Pinguine geben muss (also wieder etwas zum Erkunden).





Vorher gings noch kurz zu einer Freundin von Chris(Muddi Leschinski), die uns Touris sozusagen rumgefahren hat, um uns ein paar schöne Punkte an der Küste zu zeigen. Bevor wir aber in den eigentlichen Nationalpark rein sind, haben wir noch kurz an einem relativ unscheinbaren Parkplatz an einem kleinen Berg gehalten. Nach zehn Minuten durch Tierkod (ich hatte natürlich meine Nikes an -.- ). und kniehohen Farn, oder zumindest sowas in der Art, wars dann so weit: Kängaaarus! Über all, ganz viele=) War das was, die ersten wilden Tiere in Australien! Und die hüpfen ja wirklich! Nich nur im Zoo!









Weiter gings dann Richtung Küste. Über gut ausgebaute Straßen, von denen man in Deutschland nur träumen kann, ein bisschen bergauf, ein bisschen bergab bis zum Meer.
Mittlerweile wurde aber natürlich, wie für die Gegend hier um Melbourne üblich, das Wetter schlechter und hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht, bis an die Klippen des Cape Schanck zu gelangen. Nebenbei sieht es dort eher nach englischer Küste aus (Muddi kann ja mal die Bilder vom Englandurlaub vergleichen;-).


Wind und Regen waren auf dem Weg nach unten auf einmal so stark, dass man kaum die Stufen runter laufen konnte (Wir sahen von weitem bestimmt alle aus, wie aufgeblähte, bunte Robben).
Naja, immerhin ein Grund bei besserem Wetter nochmal wieder zu kommen. Ab ins warme Auto, und zurück nach Melbourne. Zwischendurch noch an einem kleinen Cafè gehalten, damit auch ja keiner vom Fleisch fällt, und schon waren wir wieder Daheim – also bei Peggy.
Übrigens sprechen dort bis auf Chris(sie versteht aber das meiste), alle in der Familie Deutsch, was manchmal echt verwirrend sein kann. Am Ende kommt dann so eine Art Denglisch heraus. Sehr witzig, aber manchmal auch sehr hilfreich, wenn man mal ein paar Wörter und Begriffe nicht weiß.
Abends gabs dann noch ein sehr leckeres Süppchen, made by Roland(Vaddi Leschinski), was mich ein bisschen an Opis Feuerfleisch-Praxis erinnert hat, einfach alles was übrig ist in nem großen Topf zu verarbeiten. Alles in allem also ein wunderschöner Tag. Da bleibt mir nur zu sagen:



Thanks Chris, for the beautiful day, and thanks too Roland, for the great “Grandpa meal”! See ya soon!
(And lovely Peggy for the wine ;-)


Euer Niggo

2 Kommentare:

  1. hi Nieeggo,so nu les ich auch deine Blogs mit Begeisterung.Ein kleiner Tip zu deiner Art sich zu bewerben:Geh zu den Firmen hin und zeig dich.Da biste ni bloß ne Nummer!Vielleicht hilft es ja. LG PegMu

    AntwortenLöschen
  2. Hura, wir sind dabei!(hat ja auch lang genug gedauert)
    Lieber Nico,ihr habt zusammen einen wunderschönen Tag in Australien erlebt,klingt jedenfalls super und noch viele Abenteuer werden folgen...
    Mit nem Job klappts sicher auch bald,bleib eisern und optimistisch.
    deine Muddi und Jo.

    AntwortenLöschen